Weniger Last, mehr Handwerk: Warum VeMura trocken liefert

Stellen Sie sich eine Baustelle am frühen Morgen vor. Das Licht fällt schräg durch die Fenster, der Untergrund ist vorbereitet, alles ist bereit für die Wand. Und dann steht da ein Eimer. 40, vielleicht 50 Kilo, vor allem Wasser. Bevor das erste Material die Wand berührt, hat der Rücken schon die schwerste Arbeit des Tages geleistet. Genau das wollten wir ändern.

Seifen von Kalkoberflächen, Kalk

Was wir auf der Baustelle gesehen haben

Wir haben zu oft erlebt, wie Handwerker täglich schwere Gebinde schleppen, Treppe für Treppe. Wir haben erlebt, wie aus Verspannungen Rückenleiden wurden und aus Rückenleiden Bandscheibenvorfälle, die Menschen aus ihrem Beruf gerissen haben. Auch die Lieferanten spüren es jeden Tag: Zwei Gebinde mit 30, 40 oder 50 Kilo bis vor die Haustür zu tragen, ist keine Nebensache. Auch in unserem eigenen Team kennen wir Rückenbeschwerden und wissen, wie sehr sie den Alltag bestimmen.

Und dann sind da die Menschen, die ihr Zuhause selbst sanieren. Viele unserer Kundinnen und Kunden, nicht wenige davon Frauen, legen Hand an die eigenen Wände. Für sie ist der Unterschied ganz konkret: Ein Sack mit 10 Kilo lässt sich tragen. Ein 50-Liter-Eimer braucht Hilfe oder endet im schlimmsten Fall mit einer Verletzung.

 

Der größte Teil ist Wasser

Dabei steckt in einem fertig angerührten Eimer vor allem eines: Wasser, das wir mit viel Aufwand quer durchs Land fahren, obwohl es am Ende der Reise ohnehin aus dem Hahn kommt. Das Material selbst, der Kalk, der Lehm, die mineralische Substanz, macht nur einen Bruchteil des Gewichts aus.

 

Das Trocken-Prinzip

Wir liefern deshalb Pulver statt Eimer. Ein Sack von 8 bis 10 Kilo ersetzt ein Gebinde, das angemischt rund 32 Kilo wiegen würde. Das Wasser kommt dort dazu, wo es gebraucht wird: auf der Baustelle, im Wohnzimmer, in Ihrem Mischeimer. Das Anrühren dauert wenige Minuten und gibt Ihnen etwas zurück, das fertige Ware nicht kann: die Kontrolle über Menge und Konsistenz. Was übrig bleibt, schließen Sie wieder dicht und verarbeiten es, wenn die nächste Ausbesserung ansteht.

 

Gut für Rücken, gut für die Umwelt

Weniger Gewicht heißt auch weniger Transportwege. In einen Transporter passen bei gleicher Zuladung rund 4 mal so viele Trockenpakete, und die Verpackung besteht größtenteils aus Papier statt aus Kunststoffeimern. Es ist kein Zufall, dass die ökologischste Lösung hier auch die menschlichste ist. Wer weniger tragen muss, arbeitet länger, gesünder und mit mehr Freude am Material.

 

Wir wollen, dass Kalk und Lehm weiter an Wänden zu finden sind und nicht in Arztpraxen zu Rückenschmerzen führen. Für unsere Handwerker, für unsere Lieferanten, für alle, die ihr Zuhause selbst gestalten, und für die Umwelt, die diesen Weg mitgeht.

 

Gutes Material gehört an die Wand, nicht auf den Rücken!

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